Samstag, 20. September 2014

Entschuldigung.... und Rezension zu "Erebos"

Hallo Ihr Lieben,

Jetzt ist es schon wieder so lange her... Leider war ich diesmal krankheitsbedingt nicht wirklich in der Lage (und Laune) Euch etwas bieten zu können, aber das möchte ich jetzt nachholen! 
Hier also die langersehnte Rezension zu "Erebos":

Erebos - Ursula Poznanski 


Titel: Erebos
Autor: Ursula Poznanski 
Verlag: LOEWE
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Inhalt:
Die Erzählung startet mit einem kurzen Prolog. Ein Ich-Erzähler berichtet von der Dunkelheit, die ihn umgibt. Anschließend steigt man direkt ins Geschehen ein.
Geschrieben aus der Sicht von Nick Dunmore werden Geschehnisse an einer Londoner Schule beschrieben. Immer mehr Schüler wirken müde und verändert, teilweise kommen sie weder zum Unterricht noch zum Basketballtraining. Immer mehr mysteriöse Dinge passieren, Computer verschwinden, Freundeskreise lösen sich auf, es wird geflüstert und immer mehr Schüler haben offensichtlich Geheimnisse. Nick bemerkt eben diese Veränderungen, vor allem an seinem Freund Colin. Dieser fehlt unentschuldigt beim Training, meldet sich nicht mehr und gibt sich mit den, sonst so unbeliebten, „Häkelschwestern“ ab, die er bis vor kurzem noch selbst schikaniert hat. Schließlich beobachtet Nick wie eine mysteriöse CD von einem zum nächsten Schüler weitergegeben wird. Als er mehr darüber erfahren will, da er hinter dieser CD die Gründe für die Veränderungen vermutet, stößt er auf Abneigung und Geheimniskrämerei. Er erfährt, dass über den Inhalt der CD nicht gesprochen werden darf. Nach kurzer Zeit und vielen fehlgeschlagenen Versuchen an die CD zu kommen oder mehr darüber zu erfahren, erhält Nick die CD schließlich von Brynne. Sie erzählt ihm, dass es sich um ein Spiel handelt und Nick muss sich bereit erklären Stillschweigen zu bewahren. Kaum Zuhause angekommen, legt er das Spiel ein und beginnt. Das Spiel namens „Erebos“ möchte Nicks Namen wissen, natürlich gibt er nicht seinen eigenen Namen ein. Doch die Täuschungen funktionieren nicht! Nach mehreren Versuchen gibt Nick nach und endlich darf er das Spiel richtig starten. Er erstellt einen Avatar und legt los. Nick wird immer süchtiger, vernachlässigt Freunde, Familie, Pflichten und die Schule. Es geht nur noch um eins: ein Level höher zu steigen und die Anderen scheitern zu sehen. Das Spiel bestimmt immer mehr sein Leben. Sein Freund Jamie macht sich immer mehr Sorgen und versucht „Erebos“ zu stoppen. Damit begibt er sich jedoch ins Fadenkreuz und wird zum erklärten Feind des Spiels. Nick hingegen muss sogar im echten Leben Aufträge ausführen, sonst startet das Spiel nicht mehr. Völlig frustriert erkennt Nick, dass er wohl oder übel das tun muss, was das Spiel verlangt. Auch Informationen möchte „Erebos“ haben: Wer unternimmt etwas gegen das Spiel? Gibt es undichte Stellen?
Nick flüchtet immer mehr in die Spielwelt, er ist mit all seinen Freunden zerstritten und auch seine Eltern bekommen ihn kaum zu Gesicht. Einige Level später erhält Nick erneut einen Auftrag, doch dieser hat es in sich. Was wird Nick tun? Was ist das Ziel dieses doch sehr unheimlichen Spiels und woher weiß es all diese Dinge?

Meine Meinung:
Ich hatte anfangs Probleme mich in die Geschichte einzufinden. Vielleicht liegt es an meinem Alter oder dass ich mich mit dem Thema „Computerspiele“ eigentlich schon gut auskenne, aber die langen Beschreibungen des Spielgeschehens und vor allem wie man dieses Spiel startet, einen Charakter auswählt etc. konnten mich nicht fesseln. Erst später wurde die Spannung aufgebaut, die „Erebos“ doch noch zu einem tollen Leseerlebnis machte. Der Schreibstil von Ursula Poznanski gefällt mir sehr gut, er ist lebhaft und fließend lesbar. Sie kreiert durch ihre jugendliche Wortwahl und dem spannenden Schreibstil eine fesselnde Atmosphäre und gerade zum Ende wird enorm Spannung aufgebaut. Der Leser hat das Gefühl mitten im Geschehen zu sein, da eine personale Erzählsicht gewählt wurde. An den Tempus- und Sichtwechsel der realen und virtuellen Welt musste man sich allerdings erst gewöhnen. Auch finde ich es sehr spannend, dass „Erebos“ kein klassischer Thriller ist, sondern viele Komponenten in sich vereint. Die Thematik ist vor allem für Jugendliche extrem gut gewählt und am besten hat mir das Ende gefallen: Es war weder vorhersehbar, noch einfallslos. Ich habe allerdings trotzdem kleine Kritikpunkte: Zum Einen wurden die Spielszenen, meiner Meinung nach, oft zu ausführlich behandelt, zum Anderen gab es durch die Spielwelt und die reale Welt sehr viele Charaktere, was zu Verwirrung führen könnte. Eventuell ebenfalls durch mein Alter bedingt, konnte ich die Skrupellosigkeit mancher Charaktere nicht nachvollziehen. Natürlich wollten sie weiterspielen und waren süchtig, allerdings zeigten nur wenige Spieler Misstrauen gegenüber „Erebos“ und den Aufgaben, die sie zu erledigen hatten. Sie zeigten zum Teil keinerlei Moral, was ich von 15-Jährigen allerdings erwarten würde. Es wurden jedoch auch Charaktere gestaltet, mit denen sich junge Leser gut identifizieren können und die auch ich sehr sympathisch. Insgesamt gibt es von mir gutgemeinte 3/5 Punkten, da ich mich erst einmal durch die erste Hälfte kämpfen musste.

Wie fandet ihr das Buch? Schreibt mir doch in die Kommentare!

xoxo Maike
      

Kommentare:

  1. Tolle Rezension :) Ich persönlich fand das Buch sehr gut!

    Alles Liebe
    http://betrendylbeyourself.blogspot.de/

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    1. Danke dir :) Vielleicht hab ich es auch ein bisschen "totanalysiert", weil ich eine Hausarbeit darüber geschrieben hab, aber ich fands ganz nett :P

      Liebste Grüße,
      Maike

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  2. Hallo :)
    Schade, dass es dich nicht so überzeugen konnte. ich fand es richtig, richtig gut!
    Küsschen :*

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    1. Hihi :)
      Wir müssen ja auch mal ein wenig unterschiedlicher Meinung sein :D
      Hab dich lieb :*

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  3. Hi,
    schön das du wieder da bist und es dir auch besser gehst. Ich kenne das, mit dem krankheitsbedingten Ausfall des Blogs :(!

    LG Piglet <3

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    1. Danke Dir :)
      Oh nein, ja sowas ist echt Mist ...
      Aber die Zukunft wird besser <3

      Liebste Grüße,
      Maike

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  4. Mich spricht das Buch überhaupt nicht an und anscheinend habe ich auch nichts vepasst xD Aber hoffentlich geht es dir jetzt besser ^-^

    Alles Liebe,
    May

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  5. Huhu,
    tolle Rezension! Ich muss sagen mir hat das Buch damals doch sehr gut gefallen. Ich habe deinen Blog gerade entdeckt und bleibe gleich mal Leserin :)

    Liebe Grüße
    Sandra

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